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宏村und西递 und hungrig

Soooo, wir haben auf unserem kleinen Trip dann auch noch zwei richtig schöne kleine Dörfer besucht, Hongcun und Xidi. Die gehören zum Weltkulturerbe, da viele Häuser hier schon zur Ming und Qing Zeit standen,also schon so an die 800 Jahre alt sind und in sehr gutem Zustand. Hier wurden viele Filme gedreht und Hongcun beispielsweise ist von einem Wassersystem durchzogen, was von den dortigen Bewohnern sehr klug genutzt wird. Das Dorf ist wie ein Büffel geformt, ein kleiner Strom ergiesst sich von Norden in das Dorf und wird durch ein ausgeklügeltes System durch das Dorf geleitet. So darf dann zum Beispiel nur das Wasser vor 7 Uhr morgen zum Trinken benutzt werden, von 7-9 Uhr wird in dem Wasser Gemüse gewaschen und danach darf Kleidung gewaschen werden. Ziemlich ausgeklügelt also. Und die Dörfer sind wirklich in Schuss, im Vorfeld hatten wir gehört, es sei nicht möglich, dort zu übernachten, aber auch das hat sich als Farce herausgestellt, schließlich will im hietigen China jeder Geld verdienen und so haben wir uns bei einer netten alten Dame einquartiert. Unterwegs haben wir noch eine Amerikanerin und einen Chinesen getroffen, mit denen wir dann die zwei Dörfchen besucht haben. Es war sehr angenehm, da das Wetter warm und sonnig war und alles super ruhig und stressfrei, die meisten Touris hatten die zwei Dörfer ja schon verlassen. So konnten wir ganz schöne Aufnahmen machen:











 

Empfange wurden wir von einem riesigen Tor:

 

Und  natürlich wurden wir zwischenzeitlich auch mal hungrig und da wir ja zu viert waren, haben wir gleich ein ganzes Hühnchen für den großen Hunger bestellt:

 



 

Insgesamt haben wir dann so zwei Tage dort verbracht und sind dann Richtung Hangzhou weitergefahren. Und Hangzhou ist mit Abstand die schönste Stadt, die ich bisher in China kennengelernt habe. Bäume, klare Luft, niedrige Häuser, Wasser, schon M.Polo soll ja so geschwärmt haben. Wenn ich von Stadt spreche, meine ich nicht ne deutsche sondern ne chinsésische, also Hangzhou hat über 6 Millionen Einwohner, zum Vergleich: Berlin hat 2 Millionen. Aber  wir haben uns da ein wenig umgetan und siehe da: man konnte Fahrräder ausleihen. Very easy: man meldet sich an, bei einer der Stadt gehörenden Firma, deren Stände um den großen Westlake Hangzhous verteilt sind. Man hinterlegt 100 Kuai, 10 Euro, bekommt ne Karte, ähnlich einer Kreditkarte, geht zu den sich vor den Verkaufsständen befindenden Fahrradständern, sucht sich eins aus, bei dem die Bremsen noch funktionieren und was auch möglichst nicht keinen Platten hat, und kann mit der Karte das Fahrrad aus seinem Ständer auslösen, und ab dann zählt die Zeit. Wir sind so 4h gefahren und haben 12 Kuai bezahlt, so 1,20 Euro.

 





 

Danach habe wir die Karten einfach wieder abgegeben,den Rest Geld zurückbekommen und sind dann so abends so gegen 18 Uhr zurück nach Shanghai gefahren. Als wir dann da wieder ankamen, haben wir die letzte U-Bahn verpasst. Das is auch so ne Sache, die ich nie kapieren werde, diese Stadt hat an die 20 Millionen Einwohner und die U-Bahn hat hier jeden Tag um kurz nach 23 Uhr Zapfenstreich. Sogar am Wochenende! Wir haben uns dann ein Taxi genommen und als ich dann rechts und links der Hochstrasse 10 km lang nur wieder Hochhäuser und Wohnblocks grau an grau gesehen habe, war die überschwengliche Urlaubsstimmung schon wieder dahin......

 

Ich ess jetzt noch 葱油半面

 


 

Und denke ein wenig an Deutschland....Dirk

7.11.09 07:48

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(9.11.09 00:59)
Hey Dirk,

lass den Kopf nicht hängen. Geht auch vorbei Freuen uns jedenfalls immer über deine herrlichen Blog-Einträge. Starte gut in die neue Woche, drück dich, Reb

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